Beauty Trends

Tipps und Trends rund um das Thema Schönheit

PMS: Was hilft?

By admin • Sep 9th, 2011 • Category: Gesundheit, Psychologie

Viele Frauen kennen das: Kurz vor den Tagen fühlen sie sich aus unerklärlichen Gründen ausgelaugt, klagen über Wassereinlagerungen in den Beinen, Schmerzen, sind gereizt und würden sich am liebsten den ganzen Tag im Bett im Bett verkriechen. Das prämenstruelle Syndrom ist bei einigen Frauen schwächer, bei anderen wiederum stärker ausgeprägt. Immerhin 30 bis 50 Prozent leiden einige Tage vor ihrer Periode an den für PMS so typischen Symptomen wie Reizbarkeit, Müdigkeit, Kopf- und Unterleibsschmerzen, bis hin zu depressiven Verstimmungen. Bei einem geringen Prozentsatz von Frauen sind die Beschwerden sogar so stark ausgeprägt, dass sie sich regelmäßig krankschreiben lassen.

Als Ursache für diese Beschwerden vermuten Experten ein Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren. Über den Zyklus ändert sich der Hormonspiegel. In der zweiten Zyklushälfte verringert sich die Östrogenproduktion und die Ausschüttung des Hormons Progesteron nimmt zu. Hinzu kommen Stress, Vitaminmangel und auch eine vererbte Veranlagung, die genauso wie Bewegungsmangel oder eine Schilddrüsenunterfunktion die Entstehung eines PMS beeinflussen können. Zudem scheint die Produktion des Glücksbotenstoffes Serotonin ebenfalls in der zweiten Zyklushälfte ebenfalls abzunehmen. Wie genau hormonelle, körperliche und seelische Faktoren miteinander verknüpft sind, ist jedoch ungeklärt.

Für Frauen, die von PMS betroffen sind, gibt es allerdings Therapiemöglichkeiten. Zur Linderung der Beschwerden haben sich zum Beispiel Pflanzenpräparate wie der seit Jahrhunderten eingesetzte Mönchspfeffer bewährt. Auch Passionsblume, Johanniskraut oder Melisse wirken entspannend, beruhigend oder entwässernd. Welches der oben genannten Präparate am besten geeignet ist, klärt man am besten mit einem Frauenarzt.

Auch Änderungen des Lebensstils sind ein hervorragendes Mittel, um PMS in den Griff zu bekommen. Ausreichend Bewegung – vor allem Spaziergänge sowie sanfte Sportarten wie Yoga oder Schwimmen – ist essenziell, ebenso die Vermeidung von Stress, eine gesunde Ernährung, wenig Koffein, Zucker und Nikotin und ausreichend Schlaf.

Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, den Hormonhaushalt über die Einnahme der Anti-Baby-Pille zu regulieren. Es gibt hormonelle Präparate, die nachweislich bei PMS helfen. Allerdings ist die Einnahme der Pille immer auch ein Eingriff in das Hormonsystem, der auch Nebenwirkungen zur Folge haben kann und deshalb sorgfältig abgewägt werden sollte. Wird die Pille nicht zur Verhütung verwendet, ist zu überlegen, ob nicht auch andere Mittel gegen die Beschwerden helfen können.

Schließlich gibt es natürlich auch Medikamente, die ausschließlich die Symptome von PMS bekämpfen, wie zum Beispiel Aspirin bei Kopfschmerzen oder krampflösende Mittel. Letztendlich ist es aber immer am besten, bei über mehrere Monate sich hartnäckig haltenden Beschwerden einen Frauenarzt zu Rate zu ziehen.

admin is
Email this author | All posts by admin

Leave a Reply