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Was hilft wirklich gegen Schuppen?

By admin • Sep 8th, 2011 • Category: Haarpflege

Zum Glück sind Schuppen ein rein kosmetisches Problem. Auch, wenn niemand will, dass ihm weiße Schüppchen aus den Haaren und auf den Kragen rieseln, sind sie doch harmlos. In den meisten Fällen wird man Schuppen mit einer konsequenten Behandlung schnell wieder los. Will man jedoch dauerhaft gegen immer wiederkehrende Schuppen vorgehen, ist es jedoch am besten, das Übel an der Wurzel zu bekämpfen.

Shampoos sind das A und O einer Anti-Schuppen-Behandlung. Mittlerweile hat jeder Hersteller mindestens ein spezielles Shampoo im Angebot. Es gibt Anti-Schuppen-Shampoos für jeden Haartyp: Für fettiges, trockenes oder strapaziertes Haar. Da ist es schwer, den Überblick zu bewahren. Am besten, man verwendet kurmäßig ein mildes Anti-Schuppen-Shampoo immer dann, wenn sich wieder neue Schuppen bilden. Die Haare können bei Bedarf jeden Tag gewaschen werden. Allerdings sollte ein Anti-Schuppen-Shampoo nicht länger als vier Wochen angewendet werden, da sonst die Kopfhaut aus dem Gleichgewicht gerät. Mild sollte das verwendete Shampoo sein, damit nicht die ohnehin strapazierte Kopfhaut mit einer aggressiven Behandlung noch zusätzlich belastet wird. Welches Produkt verwendet werden sollte, hängt vor allem von den individuellen Beschwerden ab.

Häufigste Ursache für Kopfschuppen ist ein winziger Hefepilz auf der Kopfhaut. Dieser Pilz ernährt sich von dem Fett, dass die Talgdrüsen der Kopfhaut rund um die Uhr produzieren. Die Abfallprodukte seiner Verdauung sorgen für eine juckende Kopfhaut. Wenn man sich dann kratzt, wird die Haut noch anfälliger für Entzündungen und Infektionen. Auch eine erhöhte Talgproduktion kann ohne zusätzlichen Erreger Ursache für eine vermehrte Schuppenbildung sein. Zu einer erhöhten Talgproduktion kann es vor allem infolge hormoneller Umstellungen oder bei erhöhtem Stresslevel kommen. Dabei entstehen fettige und eher gelbliche Schuppen. Diese haben vor allem im Winter Konjunktur, denn UV-Licht hemmt ihr Wachstum. Shampoos mit einem Antipilzwirkstoff können bei fettigen Schuppen weiterhelfen. Bei Produkten aus der Apotheke ist dieser meist höher dosiert und ist effektiver, führt aber auch zu einer stärkeren Austrocknung der Haare, was zu glanzlosen und brüchigen Haaren führen kann, vor allem dann, wenn das Shampoo länger als vier Wochen verwendet wird.

Fettige Schuppen lassen sich häufig auch mit einer intensiven Behandlung mit Shampoos und anderen Produkten aus dem Drogeriemarkt nicht vollständig entfernen. Betroffene sollten in dieser Situation zum Hautarzt gehen, vor allem dann, wenn die Kopfhaut stark juckt oder sich Entzündungen gebildet haben.

Eher trockene Schuppen, die auf eine trockene Kopfhaut hinweisen, kann man hingegen versuchen, mit alternativen Methoden zu behandeln. Bewährt haben sich zum Beispiel Massagen der Kopfhaut mit Ölen wie Arganöl. Am besten trägt man abends vor dem Schlafengehen ein wenig Öl auf. Das Fett entspannt nicht nur die Kopfhaut und vertreibt den Juckreiz, sondern pflegt darüber hinaus auch die Haare. Am Morgen können die Haare mit einem milden Shampoo ausgewaschen werden. PH-neutrale Shampoos mit Harnstoff (Urea) und eventuell juckreizstillenden Zusätzen sind hierfür am besten geeignet.

Sind die Schuppen einmal vertrieben, sollten Betroffene gut auf sich achten. Eine gesunde Ernährung mit vielen A- und E-Vitaminen sowie Biotin ist genauso wichtig wie ausreichend Erholung und Schlaf. Und: Reizen Sie Ihr Haar nicht unnötig mit aggressiven Stylingprodukten, kratzenden Haarbürsten oder zu heißem Föhnen. Haarschmuck, Kämme und Haarbürsten sollten darüber hinaus regelmäßig gereinigt werden, um erneute Infektionen zu vermeiden.

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