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Länger jung mit Antioxidantien?

By admin • Jun 30th, 2011 • Category: Anti-Aging

Immer wieder ist in Werbeprospekten, Zeitschriftenartikeln oder Blogs von Wundermitteln die Rede, die die Zellalterung verlangsamen, wenn nicht sogar aufhalten sollen. Die so genannten Antioxidantien sollen vor Krebs schützen und die Haut länger jung aussehen lassen – das perfekte Anti-Aging-Mittel also. Und sind praktischerweise in Obst und Gemüse enthalten. Doch werden wir wirklich langsamer alt, wenn wir viel Spinat und Tomaten essen?

Antioxidantien gibt es in zweierlei Form: Als Nahrungsergänzungsmittel, in denen die angeblich antioxidativen Stoffe isoliert vorkommen, und in der Nahrung selbst. In beiden Fällen sollen sie als Radikalfänger vor oxidativem Stress schützen. Den machen Wissenschaftler dafür verantwortlich, dass unser Körper altert oder die Zellteilung gestört wird. Die Zufuhr von Antioxidantien soll dafür sorgen, dass der Körper sich schneller von Schäden erholt, wie sie zum Beispiel Sonne oder Abgase verursachen können.

Nahrungsergänzungsmittel, so das Ergebnis von Studien, schützen nicht vor Krankheiten oder Hautalterung. Der Grund hierfür ist, dass die Wirkstoffe, die als Antioxidantien gelten, darin nur isoliert vorkommen. Pillen für eine schönere Haut oder Pulver für ein längeres Leben sind also nicht nur teuer, sondern nach einhelliger Expertenmeinung auch wirkungslos.

Anders verhält es sich hingegen mit Obst und Gemüse. Auch darin kommen die Wunderwirkstoffe vor, zu denen die Vitamine A, C und E genauso zählen wie die Spurenelemente Selen und Zink. Im Gegensatz zu den chemischen Mittelchen sind die antioxidativen Stoffe in Äpfeln, Trauben und co. von so genannten sekundären Pflanzenstoffen umgeben. Am besten wirken exotische Früchte wie Granatäpfel gegen freie Radikale, aber auch heimische Früchte wie Blaubeeren und Himbeeren werden als gutes Anti-Aging-Mittel gehandelt.

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