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Partnerwahl und Stress

By admin • Feb 3rd, 2011 • Category: Unterhaltung

Australische Tierforscher haben herausgefunden, dass der Spiegel des Stresshormons Corticosteron im Blut von Finkenweibchen um das drei- bis vierfache steigt, wenn sie gezwungen sind, sich mit unattraktiven Männchen zu paaren. Bei den Gouldamadinen sind Paarungen zwischen Partnern mit gleicher Färbung des Kopfgefieders üblich, weil das für gesunden Nachwuchs sorgt. Wenn aber Männchen und Weibchen mit unterschiedlicher Kopffärbung in eine Voliere gesetzt werden, wie im Tierversuch geschehen, bleibt dem Weibchen nichts Anderes üblich, als der Werbung des Männchens nachzugeben, wenn sie sich überhaupt fortpflanzen will.

Das hat allerdings verheerende Folgen, nicht nur für die Gesundheit des Nachwuchses – denn Nachkommen solcher gemischter Paare haben eine um 80 Prozent niedrigere Überlebenschance -, sondern auch für die der Mutter. Der Pegel eines Stresshormons in ihrem Blut steigt an. Sie steckt in einer Zwickmühle: Einerseits will sie sich paaren, andererseits ist sie fortwährend unzufrieden mit ihrem Angetrauten. Und diese ausweglose Situation, so die Forscher, führt zu der Produktion von mehr Stresshormonen. Und das Stress ungesund ist, ist ja hinlänglich bekannt…

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