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Kreative im Glück

By admin • Jan 19th, 2011 • Category: Anti-Stress-Tipps, Psychologie

Shoppen, Sex, Schokolade: All das sorgt für den schnellen Glückskick. Vor allem jetzt im Winter tut es gut, seinen Körper mit Endorphinen zu fluten. Wer aber eher auf nachhaltigere Vergnügungen steht, die länger als fünf Minuten glücklich machen, sollte sich mal an einem kreativen Hobby versuchen. Denn Kreativität macht dauerhaft zufrieden.

Wer jetzt denkt, dafür hätte er neben dem Job und dem stressigen Privatleben keine Zeit, der täuscht sich. Kreativität ist nichts, was viel Zeit in Anspruch nehmen muss. Und vor allem: Wahre Kreativität kann man nicht in die üblichen Raster von Minuten oder Stunden packen. Sie entzieht sich der Kategorisierung und dem Zweck-Denken. Druck lässt sie ganz schnell verpuffen. Nur, wer sich einen kindlichen Spieltrieb bewahrt hat, wer ohne Hintergedanken staunen, bewundern, neugierig sein kann und die kritische Stimme im Kopf auch einmal ausschaltet, wird zum Schöpfer. Und nur, wenn das nicht unter dem Primat der Zweckmäßigkeit geschieht, lassen sich unserem Gehirn neue Gedanken und faszinierende Zusammenhänge entlocken.

Dann gibt es noch die Menschen, die meinen, sie wären unkreativ. Das sind oft analytische Zeitgenossen, die mit ihrem Scharfsinn alles durchdringen und bis ins Kleinste sezieren möchten – selbst Dinge, die sich auf diese Weise nicht erklären lassen, wie Gefühle, Intuition und Kreativität. Dieser kopfbetonten Spezies gehören allerdings mehr Männer als Frauen an. Da diese Menschen sich selbst den Weg zu ihren schöpferischen Ressourcen verbauen und darüber hinaus alles, was sich dem Verstand entzieht, misstrauisch beäugen, kann man sie kaum vom Gegenteil überzeugen. Mit ein bisschen Glück entdecken sie eines Tages selbst, welches Potenzial in ihrem Unterbewusstsein steckt.

Und dann sind da noch diejenigen, die glauben, sie hätten zwei linke Hände, wären unmusikalisch oder ungeschickt, also schlicht ungeeignet für jegliche Art der kreativen Freizeitbeschäftigung. Auch das ist Unsinn. Erstens: Niemand kann in jedem Bereich kreativer Aktivität eine Nullnummer sein. Schließlich sind nicht nur Zeichnen, Bass spielen, Stricken oder Töpfern kreative Hobbies, sondern auch Origami, Fotografieren, Tanzen, Filme drehen, Gedichte oder Drehbücher schreiben, Rappen, Aquarellmalerei, Schmuck selber machen, Schnitzen, Nähen, Häkeln, Jodeln, Seidenmalerei und unzählige mehr. Keiner kann von sich behaupten, alles schon einmal ausprobiert zu haben. Und selbst wenn jemand tatsächlich im Alter von zehn Jahren die Erfahrung gemacht hat, dass er nicht so gut zeichnet wie manche Altersgenossen – vielleicht ist es an der Zeit, zu revidieren, was man über sich zu wissen glaubt und sich dieses Mal nicht so schnell entmutigen zu lassen. Übung macht schließlich den Meister!

Und wer es ausprobiert, wird bald selbst feststellen, dass Kreativität glücklich macht. Mehr zu diesem Thema, darunter Geplauder aus dem Nähkästchen, gibt es in Kürze.

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