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Meine Erfahrungen mit der Tageslichtlampe

By admin • Dez 6th, 2010 • Category: Allgemein

Vor kurzem habe ich also wie angekündigt die Wunderlampe getestet. Fünf Sitzungen, die je eine halbe Stunde dauerten, verteilt auf fünf Werktage.

Das Prinzip ist simpel: Der Patient setzt sich vor die Tageslichtlampe, die in einem Abstand von 30 cm das Gesicht beleuchtet. Völlig unnötig, die ganze Zeit in das anfangs unangenehm grelle Licht zu starren. Die Augen schließen soll man allerdings auch nicht. Ich habe nebenher in einschlägigen Klatschblättern geschmökert und so alles über William und Kate erfahren. Der anwesende Arzt hat mich angewiesen, alle drei Minuten für ein paar Sekunden direkt in die Lampe zu schauen, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich mich daran gehalten habe, schließlich waren Bunte und Co. ganz schön spannend. Übrigens wird in der Arztpraxis eine Philips-Lampe verwendet. Ich hätte mich also genauso gut auch zu Hause selbst behandeln können – allerdings für den vierfachen Preis.

Der erste Tag der Behandlung fiel ausgerechnet auf einen Sonnentag. Eine halbe Stunde im Park hätte also den gleichen Effekt gehabt wie das Vollspektrumlicht. Ich bin dann trotzdem in die Praxis geradelt, wo ich sofort vor der Tageslichtlampe platziert wurde.

Die Lampe ist ziemlich groß, die Form erinnert an ein überdimensioniertes Magnum-Eis, das Licht ist sehr hell und milchig. Zwischendurch habe ich mich gefragt, ob meine Gesichtshaut in dem Biolicht wohl auch so ungesund aussieht, wie die des Arztes. Wärme strahlt die Lampe jedenfalls nicht aus, dafür soll sie ungefährlich für Haut und Augen sein. Das Gefühl eines warmen Sonnentags kommt so leider nicht auf, aber wenigstens erspart man seinem Körper Schäden durch UV-Licht.

Nach der ersten Behandlung war mir ein wenig schwindelig. Und irgendwie seltsam warm. Danach war ich in der Arbeit und habe den ganzen Vormittag konzentriert gearbeitet, eigentlich alles so wie immer. Dann, kurz vor der Mittagspause, bemerke ich einen plötzlichen Energieschub. Ich bin wach, konzentriert, voller Elan. Und auch nach der Mittagspause bin ich nicht wie üblich todmüde. Ob das an der Wunderlampe liegt? Ich bin skeptisch.

Am zweiten Tag machte sich ein weiterer Erfolg der Behandlung sichtbar. Ob es daran lag, dass ich zuviel Tageslicht abbekommen habe, weil die Sprechstundenhilfe vergessen hatte, auf die Uhr zu schauen? Würde das meine plötzlich auftretende, fast manische Stimmung erklären?

Da das Wetter sich in den nächsten Tagen doch noch verschlechterte und der Himmel eigentlich immer verhangen war, hat sich die Therapie am Ende doch ausgezahlt: In den nächsten Tagen spürte ich, dass ich deutlich besser arbeiten konnte und auch weniger schnell müde wurde. Im Allgemeinen war ich während der ganzen Woche voller Energie und ich glaube, dass dieser positive Effekt auch jetzt, über eine Woche später, noch anhält.

Mein Fazit: Ich kann das Tageslicht aus meiner Sicht nur empfehlen. Die Tagesmüdigkeit hat bei mir abgenommen, ich war während der ganzen Woche allgemein besser gelaunt und habe mich sehr wohl gefühlt. Für Büroarbeiter scheint mir die Tageslicht-Therapie gut geeignet, um Tageslichtmangel in den Wintermonaten vorzubeugen. Mich hat die Wunderlampe trotz anfänglicher Skepsis überzeugt. Angeblich soll eine Woche Behandlung für den Rest des Winters ausreichen. Wenn das stimmt, lohnt sich die Investition.

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